Die Rache der Fledermaus / Casinotheater Winterthur / Kai Tietje

Foto: © Michael Bigler / Casinotheater Winterthur

Die Rache der Fledermaus

Operette nach Johann Strauss

Musikalische Leitung und Arrangements: Kai Tietje


STÜCKINFO


So etwas haben Sie noch nie gesehen, geschweige denn gehört: Johann Strauss’ berühmtestes Werk «Die Fledermaus» ohne Geigen und ohne Plüsch, dafür mit Bass, Gitarre und schrägen Rhythmen. Das Casinotheater bringt den Klassiker in einer Form auf die Bühne, die Liebhaber und Hasser von Operetten gleichermassen zu begeistern vermag.


In der Geschichte um Vergnügungssucht, Schadenfreude und elende Besäufnisse singen, spielen und betrügen Tobias Bonn und Christoph Marti (Geschwister Pfister) als übersättigtes Ehepaar Gabriel und Rosalinde, während Stefan Kurt (Papa Moll) als dauerbesoffener Gefängniswärter Frosch durch das Geschehen stolpert. Musik und Figuren wirbeln wild durch sämtliche Epochen, von der Belle Époque bis zur Hippie-Zeit.


Weitere Informationen und Tickets finden Sie auf der Seite: www.carinotheater.ch

Kreativteam


Musikalische Leitung: Kai Tietje
Inszenierung: Stefan Huber
Choreographie: Danny Costello
Bühnenbild: Heike Seidler/Stefan Huber
Kostüme: Heike Seidler
Lichtdesign: Stefan Nievergelt/Stefan Huber
Sounddesign: Thomas Wand

Besetzung


Stefan Kurt
Tobias Bonn
Christoph Marti
Gabriela Ryffel
Rolf Sommer
Max Gertsch
Katja Brauneis
Stefanie Dietrich
Alen Hodzovic


Video


Video: "Wenn eine Fledermaus auf Rachefeldzug geht". Zum Starten des Videos bitte das Bild anklicken
Video: "Wenn eine Fledermaus auf Rachefeldzug geht". Zum Starten des Videos bitte das Bild anklicken

Auszeichnung


© BR Klassik
© BR Klassik

BR Klassik verleiht den Operettenfrosch

→ weitere Informationen


Pressestimmen


 

 

Herausragend: Dieser Anachronismus entwickelt sich aus der Musik, wird aus ihr herausgehört und wieder zu Musik gemacht. Johann Strauß reloaded: die Fledermaus klingt hier ganz neu, mal südamerikanisch exotisch, mal rockig, mal bodenständig - aber immer im Duktus des Walzerkönigs, ohne Melodie und Text der Nummern zu ändern. Was Kai Tietje da für seine fünf Musiker neu arrangiert hat, ist schlichtweg hinreißend.
BR Klassik / 12.20.2018

 

 

In dieser schrägen, urkomischen Version wird bei allem Klamauk dem Opus als solchem sowie auf ungewöhnliche, aber überzeugende Weise dem musikalischen Kunstwerk von Johann Strauss die gebührende Ehre erwiesen. Sämtliche der unzähligen Ohrwürmer sind zu hören – in anderen, spannenden Rhythmen, intoniert auf ebenso überraschenden, wie faszinierenden Instrumenten – vom Akkordeon bis zur «singenden Säge» – und mit köstlichen Texten gesungen. Egal ob im Original wohlbekannte Walzer, Csárdás, Galopp, Polka, ob Solo, Duett, Quartett: Sie alle erklingen neu, anders, frisch, aber genauso wunderbar wie in der klassischen Version. Für dieses «Klangwunder» zeichnen die Multiinstrumentalisten Francesco Carpino aus Zürich und die «Zucchini Sistaz» – drei Musikerinnen aus Deutschland – verantwortlich, die sie unter Leitung von Kai Tietje begeisternd interpretieren ...

Rosemarie Mehlin / Aargauer Zeitung / 03.09.2018


 

 

Frei von Plüsch und Pomp, von Geigensäuseln und tenorigem Gewinsel, von Kulissenzauber und Perückenschlachten wird die Fledermaus gefleddert. Allein die Ouvertüre: Frontal sitzt das Ensemble vor dem Publikum, man singt a cappella. Was folgt ist ein Kondensat der Geschichte über menschliche Falschheit, Feigheit und Doppelmoral. Präzise wie ein Uhrwerk ist das, die Choreografie zum Schreien komisch, und hochmusikalisch ist die Band arrangiert von Kai Tietje ..
Daniele Muscionico / Neue Zürcher Zeitung / 13.09.2018

 

 

"Die Fledermaus" sei eine maximale Operette, hat einmal Nikolaus Harnoncourt gesagt, turmhoch den anderen überlegen. "Die Rache der Fledermaus" ist die Steigerungsform von maximal. Denn Regisseur Stefan Huber und sein musikalischer Leiter Kai Tietje gehen in ihrer Bearbeitung über die Grenzen der Operette hinaus. Weg mit dem Plüsch, her mit schrägen Tönen, heisst das Programm. Da singt schon mal Tenor Alfred «Goodbye, My Love, Goodbye». Minimal ist aber die Besetzung. Neun Schauspielerinnen und Schauspieler stehen auf der Bühne, die auch Sängerinnen und Sänger sind. Die Musik machen die Zucchini Sistaz, Francesco Carpinound und Kai Tietje. Und auf einmal swingt dieser Johann Strauss ...
Tagesanzeiger / 31.08.2018



Weitere Pressestimmen finden Sie hier: → Presseschau Casinotheater

Fotos: © Michael Bigler / Casinotheater Winterthur