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VOLKSOPER WIEN

Die Dubarry

Ausgezeichnet mit dem Operettenfrosch von BR Klassik

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Foto © Barbara Pálffy/Volksoper Wien

Operette von Carl Millöcker / Theo Mackeben
Arrangement und musikalische Leitung: Kai Tietje
Textfassung von Andrea Vilter, Jan Philipp Gloger und Ensemble

 

Premiere 3. September 2022

Weitere Termine 2022

7 · 13 · 17 · 18 · 22 · September
4 · 10 · 15 · 18 · 19 · Oktober


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Die Dubarry


Trailer Volksoper Wien
Arrangement und musikalische Leitung: Kai Tietje


Video ansehen
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Stückinfo



Die Dubarry erzählt in biografischen Stationen den sozialen Aufstieg des Arbeitermädchens Jeanne Beçu zur wohlhabenden Mätresse Ludwigs XV. und wirft dabei noch immer aktuelle Fragen auf: Welche Verluste erlebt sie auf dem Weg nach oben und wie weit korrumpiert sie sich? Als Jeanne vor die Wahl gestellt wird zwischen der romantischen Liebesbeziehung zu dem Künstler René und der Möglichkeit, die Geliebte des Königs zu werden, ist das nicht nur die Entscheidung zwischen zwei Männern, sondern auch die zwischen zwei völlig unterschiedlichen Lebenskonzepten.

Theo Mackebens Bearbeitung wirft Ende der 20er-Jahre einen neuen Blick auf die 1879 von Carl Millöcker komponierte Gräfin Dubarry. Mackebens Librettisten erzählen, ausgehend von der historischen Jeanne Beçu, die Geschichte einer starken Frauenfigur, die ihren eigenen Weg geht. Text und Musik der Neubearbeitung mit dem Titel Die Dubarry wurden punktgenau gestaltet für die jüdisch-ungarische Sopranistin Gitta Alpár, die in der Zeit des Nationalsozialismus ins Exil gehen musste, während Theo Mackeben Musik zu Unterhaltungs- und Propagandafilmen schrieb.

Wie schauen wir nun aus heutiger Perspektive auf die weiblichen Rollenbilder, die der Titelfigur zur Verfügung gestellt werden? Geben wir uns mit der Auswahl zwischen Spielfigur und Strippenzieherin immer noch zufrieden? Und so schön es musikalisch auch sein mag, stimmen wir einem alkoholselig intonierten „Cherchez la femme“ überhaupt noch so vorbehaltlos zu?

Um Weiblichkeitszuschreibungen im Wandel der Zeit zu befragen, haben Regisseur Jan Philipp Gloger und sein künstlerisches Team für die Neuproduktion dieses Werks eine theatrale Zeitreise über vier Jahrhunderte erfunden, die in großen Bildern aus unserer Gegenwart bis in das Frankreich Ludwigs XV. zurückführt.


Kreativteam



Arrangement und musikalische Leitung: Kai Tietje
Regie: Jan Philipp Gloger
Bühnenbild: Christof Hetzer
Kostüme: Sibylle Wallum
Choreographie: Melissa King
Licht: Alex Brok
Choreinstudierung: Roger Díaz-Cajamarca
Dramaturgie: Andrea Vilter

Ensemble



Besetzung am 12. Juni 2024

Musikalische Leitung : Thomas Leo Cadenbach
Jeanne Beçu, Verkäuferin, später Gräfin Dubarry: Annette Dasch
René Lavallery, Kunstmaler: Lucian Krasznec
Margot, Verkäuferin: Juliette Khalil
Marquis de Brissac: Wolfgang Gratschmaier
König Ludwig XV.: Harald Schmidt
Graf Dubarry: Marco Di Sapia
Herzog von Lauzun / Ministerpräsident von Choiseul: Daniel Ohlenschläger
Madame Labille / Nachbarin / Marianne Verrières / Marschallin von Luxemburg: Ulrike Steinsky
Baron Chamard / Hauslehrer: Oliver Liebl
Prinz von Soubise / Lebell: Martin Enenkel


Pressespiegel



Die Musik verschwindet oft ganz, kommt aber immer wieder mit polternder Eleganz und auch mit Puderzuckerstaub zurück...
- Egbert Tholl, Süddeutsche Zeitung, 04.09.2022 -

 

Während es im Orchestergraben rumpelt, funkelt und jazzt: Dirigent Kai Tietje kehrt den Backeben-Part besonders stark hervor."
- Martin Wasser, Kleine Zeitung Steiermark, 05.09.2022 -

 

Das Orchester der Volksoper Wien zeigt sich unter Dirigent Kai Tietje vielseitig und lässt sowohl mit süffigem Breitband-Schmelz wie mit knalligem Tanzband-Sound aufhorchen...
- Judith Belfkih, Wiener Zeitung, 40.09.2022 -

 

Dirigent Kai Tietje (der eine neue Fassung von Mackebens Fassung macht) und das Volksopernorchester erfüllen meist diese Hoffnung, machen die Musik ohne viel Deuteln zum überzeugendsten Teil des Abends. Tietje gibt den Ensembleszenen Biss, gibt aber den wenigen leisen Momenten, in denen echte Liebe durchschimmert, Raum."
- TG, Kronen Zeitung, 05.09.2022 -


Auszeichnung


BR-Klassik vergibt 2022/2023 einen Operetten-Frosch
Der Frosch geht an die Volksoper Wien für "Die Dubarry"

"Herausragend: Die Unterredung im Showformat mit König Harald als Louis XV und der von Annette Dasch zur Barockgitarre neu interpretierte "Song“ der Dubarry. "Ich schenk mein Herz“ im 4/4 Takt ist der musikalische Knaller des an spritzigen Nummern nicht armen Abends unter Kai Tietjes vielseitiger musikalischer Leitung. Der Spagat zwischen Berliner Jazz-Operette, Musical und Wiener Walzernostalgie gelingt, es ist für jeden Geschmack etwas geboten..."


Fotos © Barbara Pálffy/Volksoper Wien


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