Foto © Birgit Hupfeld
Von David Gieselmann, frei nach der Revue von Friedrich Hollaender
Uraufführung · Auftragswerk
Musikalische Leitung und Arrangement: Kai Tietje
Premiere 21. Januar 2019
Weitere Termine bis 26. Mai 2019
Spuk in der Villa Stern
Uraufführung
Theater Basel
Musikalische Leitung und Arrangement: Kai Tietje
Friedrich Hollaender, einer der erfolgreichsten Kabarettisten und Komponisten der Weimarer Republik, schrieb seinen «Spuk in der Villa Stern» im Jahr 1931. Mit bissigen Songs wie «An allem
sind die Juden schuld» oder «Münchhausen» spielte er darin unverhohlen auf den aufkommenden Nationalsozialismus in Deutschland an, der als das eigentliche Gespenst umhergeht. Im Mittelpunkt:
das Ehepaar Stern, das mit Spiessers verwandt und mit Neureichs verschwägert ist und kaum ahnt, wie sehr sich die Welt um sie herum im Umbruch befindet.
Hollaenders Revue, die seit ihrer Uraufführung nicht mehr auf der Bühne zu sehen war und nur in Teilen überliefert ist, wird am Theater Basel wiederauferstehen – in einer neuen Textfassung
aus der Feder des für seine kritischen Unterhaltungskomödien bekannten Autors David Gieselmann. Eine rasante Tour de Force, in Szene gesetzt von Regisseur Christian Brey, der das Stück auf
seine kabarettistische Spitze treibt und Opernsängerin Noëmi Nadelmann, Chansonnier Michael von der Heide sowie Ensemblemitglied Karl-Heinz Brandt gleich in mehrere Rollen schlüpfen lässt!
Musikalische Leitung und Arrangements: Kai Tietje
Inszenierung: Christian Brey
Bühne und Kostüme: Anette Hachmann
Licht: Roland Edrich
Dramaturgie: Pavel B. Jiracek
Frau Stern: Noëmi Nadelmann
Herr Stern: Michael von der Heide
James, ein Butler: Karl-Heinz Brandt
Das Geister-Kollektiv: Ilya Alabuzhev, Francesco Carpino, Fraynni Rui, Kai Tietje, Ana Turkalj, Alex Wäber